Vor kurzem fand der Bewohner:innen Ausflug des SeneCura Sozialzentrums Stainz zum Feuerwehrmuseum Groß St. Florian statt. Nicht nur die Männer zeigten großes Interesse, sondern auch die Damen fanden die Führung äußerst interessant und informativ. Zu sehen wie sich die Feuerwehr von einer Selbsthelfergruppe zu gut ausgebildeten Feuerwehrmännern und -frauen hin zum jetzigen technischen Stand entwickelte, war sehr beeindruckend.
Im ersten und zweiten Weltkrieg waren es vorwiegend Frauen die die Tätigkeiten der Feuerwehr verrichteten – zum Erstaunen der Seniorinnen durften im ersten Weltkrieg nur Röcke keine Hosen getragen werden, welches sich aber zum Glück änderte. Die erste Feuerwehrfrau gab es nach den Kriegen dann erst 1986.
Die Senioren Franz Rumpf und Walter Wally duften sich höchst persönlich in ein altes Feuerwehrauto setzen, zur besonderen Freude von Hrn. Rumpf, der in jungen Jahren mit dem gleichen Modell viele Jahre unterwegs war. Es war auch ein Boot ausgestellt, nämlich eine Zille. Diese Zille war beim letzten Hochwasser im Vorjahr sogar im Einsatz, denn die Zille ist besonders gut geeignet für Rettungsfahrten bei niedrigem Wasserstand.
Löscheimer aus verschiedenen Materialien, erste Pumpen, erste Uniformen aus Loden die eher ungeeignet waren bis zu den heutigen Uniformen die wasserfest und schwer entflammbar sind und den bestmöglichen Schutz für unsere Feuerwehrmannschaften bieten, gab es zu besichtigen.
Bewohner Herbert Kaiser genoss die Führung und marschierte alles zu Fuß mit. Er fand den Atemschutz besonders eindrucksvoll. Bewohnerin Hildegart Stromeier war überrascht, dass es auch Kunst zu sehen gab – wunderschöne farbenprächtige Wandbehänge in alten Techniken gearbeitet, waren ausgestellt. Die Bewohner:innen fanden den Ausflug toll und freuen sich schon jetzt auf die nächste Unternehmung unter dem Motto „Wir sind wieder dabei“.